«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Dienstag der 25. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942), Karmelitin, MĂ€rtyrerin, Mitpatronin Europas
Die Stellung der Frau in der Kirche (Edith Stein-Gesamtausgabe, 13,VI,1)

„Meine Mutter und meine BrĂŒder“

Trotz der realen, organischen Einheit von Haupt und Leib steht die Kirche gleich einer selbstĂ€ndigen Person neben Christus. Als Sohn des ewigen Vaters lebte Christus vor aller Zeit und allem Menschendasein. Durch die Schöpfung lebte die Menschheit, ehe Christus ihre Natur annahm und in sie einging. Indem er in sie einging, hat er sein göttliches Leben in sie hineingetragen. Indem er sie durch das Erlösungswerk aufnahmefĂ€hig machte fĂŒr die Gnade und sie mit der Gnade erfĂŒllte, hat er sie aus sich neu erzeugt. Die Kirche ist die aus Christus neu erzeugte, erlöste Menschheit.

Die Urzelle dieser erlösten Menschheit ist Maria, in der sich zuerst die Reinigung und Heiligung durch Christus, das ErfĂŒlltwerden mit dem Hl. Geist vollzog. Ehe der Menschensohn aus der Jungfrau geboren wurde, erzeugte der Gottessohn eben diese Jungfrau als die Gnadenvolle und in und mit ihr die Kirche [
]

Jede Seele, die durch die Taufe gereinigt und in den Gnadenstand erhoben wird, ist dadurch durch Christus erzeugt und fĂŒr Christus geboren. Sie wird aber erzeugt in der Kirche und geboren durch die Kirche [
] So ist die Kirche die Mutter aller Erlösten. Sie ist es aber durch die innigste Vereinigung mit Christus, indem sie als sponsa Christi [Braut Christi] an seiner Seite steht und sein Werk, die Erlösung der Menschheit, mit ihm wirkt.







 
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