«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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25. Sonntag im Jahreskreis - Caritas Sonntag
Kommentar zum heutigen Evangelium
Unbekannter Verfasser im heutigen Italien
Homilie für die Septuagesima, 4−7

„Geht auch ihr in meinen Weinberg!“

Meine Lieben, bleibt bei euren guten Werken, die ihr begonnen habt [...] Es gibt unglückliche Menschen, die unter Lebensgefahr und enormen Schwierigkeiten einem irdischen König dienen, um einen sehr rasch verbrauchten und vergänglichen Gewinn zu erhalten. Warum dient ihr nicht vielmehr dem König des Himmels, um die Freude des Himmelreichs zu erhalten? Denn wenn uns der Herr durch den Glauben schon in seinen Weinberg gerufen hat, worunter wir die Einheit in der heiligen Kirche verstehen müssen, so lebt und verhaltet euch doch dergestalt, dass ihr dank der Großherzigkeit Gottes das Geldstück erhaltet, das die Freude des Himmelreichs darstellt.

Niemand soll an der Übermacht seiner Sünden verzweifeln und sagen: „Zahlreich sind die Sünden, in denen ich bis ins Alter, ja sogar ins höchste Alter verharrt habe; ich werde keine Vergebung mehr erhalten können, vor allem auch deshalb, weil es die Sünden waren, die mich verlassen haben, und nicht ich es war, der die Sünden zurückgelassen hat.“ Dass doch gerade jener ganz und gar nicht an der Göttlichen Barmherzigkeit verzweifle: Denn die einen wurden in den Weinberg Gottes zur ersten Stunde gerufen, andere in der dritten, andere in der sechsten, andere in der neunten, andere in der elften. Das heißt doch nichts anderes, als dass die einen in den Dienst Gottes geführt wurden in der Kindheit, andere in der Jugend, andere in der vollen Kraft, andere im Alter, wieder andere im Greisenalter.

Niemand also, wie alt auch immer er sei, verzweifle, wenn er sich zu Gott bekehren will [...] Arbeitet treu im Weinberg der Kirche, um den Lohn der ewigen Freude zu empfangen und mit Christus zu herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.



 
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