«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Freitag der 24. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst
Apostolisches Schreiben „Mulieris dignitatem“ (Über die WĂŒrde und Berufung der Frau), § 27 ( © Libreria Editrice Vaticana)

Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen

In der Geschichte der Kirche gab es seit den frĂŒhesten Zeiten − neben den MĂ€nnern − zahlreiche Frauen, in denen die Antwort der Braut auf die erlösende Liebe des BrĂ€utigams ihre volle Ausdruckskraft erlangte. Als erste sehen wir jene Frauen, die Christus persönlich begegnet und ihm gefolgt waren und nach seinem Abschied zusammen mit den Aposteln im Abendmahlssaal von Jerusalem »einmĂŒtig im Gebet verharrten« bis zum Pfingsttag. An jenem Tag redete der Heilige Geist durch »Söhne und Töchter« des Gottesvolkes [
] (vgl. Apg 2,17). Jene Frauen und spĂ€ter noch andere hatten durch ihre Gnadengaben und ihren vielfĂ€ltigen Dienst einen aktiven und wichtigen Anteil am Leben der Urkirche, an der Grundlegung der ersten und der nachfolgenden christlichen Gemeinden [
] Der Apostel spricht von ihren »MĂŒhen« um Christi willen: Diese weisen auf die verschiedenen Bereiche des apostolischen Dienstes der Kirche hin, angefangen bei der »Hauskirche«. In ihr nĂ€mlich geht der »aufrichtige Glaube« von der Mutter auf die Kinder und Enkel ĂŒber, genauso wie es im Haus des Timotheus der Fall war (vgl. 2 Tim 1,5).

Dasselbe wiederholt sich im Laufe der Jahrhunderte von Generation zu Generation, wie die Kirchengeschichte bezeugt. In der Tat hat die Kirche, indem sie fĂŒr die WĂŒrde der Frau und ihre Berufung eintrat, Verehrung und Dankbarkeit fĂŒr jene zum Ausdruck gebracht, die − in Treue zum Evangelium − zu allen Zeiten an der apostolischen Sendung des ganzen Gottesvolkes teilgenommen haben. Es handelt sich um heilige MĂ€rtyrerinnen, Jungfrauen, MĂŒtter, die mutig ihren Glauben bezeugt und dadurch, daß sie ihre Kinder im Geist des Evangeliums erzogen, den Glauben und die Überlieferung der Kirche weitergegeben haben [
] Selbst unter schweren gesellschaftlichen Diskriminierungen haben die heiligen Frauen, durch ihre Verbundenheit mit Christus gestĂ€rkt, »frei« gehandelt [
]

Auch in unseren Tagen wird die Kirche noch immer durch das Zeugnis zahlreicher Frauen bereichert, die ihre Berufung zur Heiligkeit verwirklichen. HeiligmĂ€ĂŸige Frauen sind eine Verkörperung des weiblichen Ideals; sie sind aber auch ein Vorbild fĂŒr alle Christen, ein Vorbild der »Nachfolge Christi«, ein Beispiel dafĂŒr, wie die Braut die Liebe des BrĂ€utigams in Liebe erwidern soll.















 
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