«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Fest Kreuzerhöhung
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilie über „Vater, wenn es möglich ist“

„Gott hat die Welt so sehr geliebt“

Das Kreuz hat die Menschen mit Gott versöhnt, es hat aus der Erde einen Himmel gemacht, es hat die Menschen mit den Engeln vereinigt. Das Kreuz hat die Festung des Todes geschleift, die Macht des Teufels gebrochen, die Erde vom Irrtum befreit, die Fundamente der Kirche gelegt. Das Kreuz ist der Wille des Vaters, der Ruhm des Sohnes, der Jubel des Heiligen Geistes [...]

Das Kreuz leuchtet heller als die Sonne; denn wenn die Sonne sich verfinstert, erstrahlt das Kreuz (vgl. Mt 27,45). Und die Sonne verfinstert sich nicht etwa in der Weise, dass sie verginge; vielmehr wird sie vom Glanz des Kreuzes besiegt. Das Kreuz hat unseren Urteilsspruch zerrissen (vgl. Kol 2,14), die Ketten des Todes gesprengt. Das Kreuz ist die Offenbarung der Liebe Gottes: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht“.

Das Kreuz hat die Tür zum Paradies aufgemacht, dort hinein hat es den Verbrecher geführt (Lk 23,43) und das dem Tod geweihte Menschengeschlecht in den Himmel zurückgebracht.



 
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