«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Montag der 23. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Kommentar zum Lukasevangelium, V, 39−40 (vgl.: Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 21, München 1915)

„Dort saß ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war“

So belebte der Herr jene Hand, die Adam ausstreckte, um die Früchte des verbotenen Baumes zu pflücken, mit der heilbringenden Kraft guter Werke: sie, die durch die Sünde verdorrt war, sollte durch gute Werke gesunden. Hierbei schalt Christus die Juden; denn diese verletzten infolge verkehrter Auslegungen die Gesetzesvorschriften, indem sie glaubten, man müsse am Sabbat auch von den guten Werken ausruhen, während das Gesetz in seiner damaligen Form nur die Gestaltung des Zukünftigen vorbildete, das doch bloß ein Ausruhen vom Bösen, nicht vom Guten in sich schloss […]    

Du hast die Worte des Herrn vernommen: „Strecke deine Hand aus!“ Ein gemeinsames Heilmittel für alle liegt hier vor. Auch du, der du eine gesunde Hand zu haben glaubst, hüte dich, dass nicht Habsucht, hüte dich, dass nicht Freveltat sie lähme! Strecke sie des öfteren aus! Strecke sie nach dem Armen aus, der dich anfleht! Strecke sie aus dem Nächsten zu helfen, einer Witwe Unterstützung zu gewähren, einem zu Unrecht Geschmähten dem Unrecht zu entreißen! Strecke sie aus zu Gott für deine Sünden! So streckt man die Hand aus, so wird sie geheilt.




    



 
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