«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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23. Sonntag im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
No Greater Love

„Alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein“: das Sakrament der Versöhnung

Eines Tages stellte mir ein Journalist eine seltsame Frage: „Sie, gehen Sie selber zur Beichte?“ – „Ja“, antwortete ich, „ich gehe jede Woche zur Beichte“ – „Gott muss mehr als streng sein, wenn sogar Sie beichten müssen.“

Darauf sagte ich zu ihm: „Es kommt hin und wieder vor, dass Ihr Kind sich schlecht benimmt. Was geschieht, wenn es zu Ihnen sagt: ‚Papa, es tut mir leid!‘ Was machen Sie da? Sie nehmen Ihr Kind in die Arme und geben ihm einen Kuss. Warum? Weil Sie ihm auf diese Weise sagen, dass Sie es liebhaben. Gott tut dasselbe. Er liebt Sie zärtlich.“ Wenn wir gesündigt oder einen Fehler gemacht haben, tun wir etwas, was uns hilft, Gott wieder näher zu kommen. Wir sagen ganz schlicht zu ihm: „Ich weiß, ich hätte mich nicht so benehmen dürfen, aber auch diesen Ausrutscher schenke ich Dir.“

Wenn wir gesündigt haben, gehen wir doch zu ihm und sagen: „Es tut mir leid! Ich bereue es!“ Gott ist ein Vater, der Erbarmen hat. Er ist größer als unsere Sünden. Er wird uns vergeben.



 
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