«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



Jeden Tag das
Evangelium des Tages
per Email erhalten:
(kostenlos)


Ihre E-Mail Adresse:


E-Mail bestÀtigen:

















 

Donnerstag der 22. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Antonius von Padua (um 1195-1231), Franziskaner, Kirchenlehrer
Predigten zum Sonntag und zu den Heiligenfesten

FĂŒrchte dich nicht, von nun an wirst du Menschenfischer sein

„Wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen“ (vgl. Lk 5,5). Das Wurfnetz der VerkĂŒndigung muss man auf Anregung der himmlischen Gnade, der ĂŒbernatĂŒrlichen Eingebung auswerfen. Andernfalls wirft der Prediger das Netz seiner Worte vergeblich aus. Nicht durch gelehrte Abhandlungen wird in den Völkern der Glaube geweckt, sondern durch die Gnade der göttlichen Bestimmung [...] O fruchtbringende Demut! Wer bisher nichts gefangen hat, der vertraue dem Wort Christi, und er wird eine Menge Fische an Land ziehen [...]

„Wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.“ Sooft ich sie aus eigenem Antrieb auswarf, wollte ich fĂŒr mich behalten, was dir gehört. Nicht dich, sondern mich, meine Worte und nicht deine habe ich gepredigt. Deshalb habe ich auch nichts gefangen; und habe ich etwas gefangen, so waren es nicht Fische, sondern Frösche, die dazu taugten, mein Lob zu singen [...]

„Wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.“ Auf das Wort Christi hin das Netz loslassen, das bedeutet, sich selbst nichts zuzuschreiben, sondern alles allein ihm. Es bedeutet, das zu leben, was man predigt. Erst dann fĂ€ngt man enorm viele Fische.




 
©Evangelizo.org 2001-2017