«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Donnerstag der 21. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Dem hl. Makarius, dem Ägypter (?-390), Mönch, zugeschrieben
Homilie 31,1−3 (vgl.: Bibliothek der KirchenvĂ€ter, 1. Reihe, Band 10, Kempten; MĂŒnchen 1913)

„Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“

Gott ist das höchste Gut. Auf ihn hin mußt du deinen Sinn und deine Gedanken sammeln, du darfst an nichts anderes denken, nur auf ihn mußt du harren und schauen. Darum soll die Seele die von der SĂŒnde zerstreuten Gedanken wie umherschweifende Kinder sammeln und zurechtweisen, sie in das Haus ihres Leibes fĂŒhren, immerdar in Fasten und Liebe des Herrn harren, bis er kommt und in Wahrheit sie (= die Seele) einsammelt [...]

Wenn wir nicht erschlaffen und den ungeordneten bösen Gedanken keinen NĂ€hrboden ĂŒberlassen, sondern den Verstand mit unserem Willen heranziehen und unsere Gedanken zum Herrn zwingen, dann wird gewiß auch der Herr mit seinem Willen zu uns kommen und uns in Wahrheit zu sich versammeln [...]

Darum bemĂŒhe dich, dem Herrn zu gefallen, unablĂ€ssig harre seiner in deinem Innern, suche ihn mit deinen Gedanken, zwinge und nötige deinen eigenen Willen und Entschluß zur steten Richtung auf ihn. Beachte, wie er zu dir kommt und Wohnung bei dir nimmt.











 
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