«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Gedenktag der Enthauptung Johannes des TĂ€ufers
Kommentar zum heutigen Evangelium
Johannes Justus Landsberg (1489-1539), KarthÀuser, Theologe
Predigt ĂŒber die Enthauptung des hl. Johannes des TĂ€ufers, Opera omnia, Bd. 2, S. 514−515, 518−519

„Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden“ (Mt 5,10)

Der Tod Christi steht am Anfang vieler Bekehrungen zum Glauben. Durch die Macht eben dieses Herrn Jesus und dank seiner GĂŒte rief der kostbare Tod seiner MĂ€rtyrer und Heiligen eine große Menge Christen ins Leben. Die christliche Religion konnte in der Tat niemals ausgelöscht werden, weder durch brutale Verfolgung noch durch die unentschuldbare Ermordung Unschuldiger. Jedes Mal war die Folge ein großes Wachstum.

Der hl. Johannes, der Christus getauft hat und dessen heiliges Martyrium wir heute feiern, ist uns dafĂŒr ein Beispiel. Herodes, dieser treulose König, wollte, um seinem Schwur treu zu bleiben, das Andenken an Johannes völlig aus der Erinnerung der Menschen löschen. Nun wurde aber nicht nur das GedĂ€chtnis an Johannes nicht ausgelöscht, sondern es erwarteten Tausende, von seinem Beispiel entflammt, freudig ihren Tod um der Gerechtigkeit und der Wahrheit willen [...] Welcher Christ, der dieses Namens wĂŒrdig ist, verehrt heute nicht Johannes, der den Herrn getauft hat? Überall auf der Welt feiern die Christen sein GedĂ€chtnis, alle Generationen preisen ihn selig, und seine Tugenden erfĂŒllen die Kirche mit ihrem Wohlgeruch. Johannes hat nicht fĂŒr sich selbst gelebt und ist nicht fĂŒr sich selbst gestorben.



 
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