«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Montag der 21. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Der sogenannte Barnabasbrief (um 130)
§§ 18−19 (vgl.: Bibliothek der KirchenvĂ€ter, 1. Reihe, Band 35, MĂŒnchen 1918)

Christus ruft uns auf, den Weg zu wĂ€hlen, der zu seinem Reich fĂŒhrt (vgl. Mt 7,13)

Es gibt zwei Wege der Lehre und der Macht, nĂ€mlich den des Lichtes und den der Finsternis Der Unterschied zwischen den beiden Wegen aber ist groß. Auf dem einen sind nĂ€mlich aufgestellt lichttragende Engel Gottes, auf dem anderen aber Engel des Teufels [...]

Der Weg des Lichtes nun ist dieser: Wenn einer seinen Weg gehen will bis zum vorgesteckten Ziele, so soll er sich beeilen durch seine Werke. Die Erkenntnis nun, die uns gegeben wurde darĂŒber, wie wir auf diesem Wege wandeln mĂŒssen, ist also: Liebe den, der dich erschaffen, fĂŒrchte den, der dich gebildet, verherrliche den, der vom Tode dich erlöst hat! Sei geraden Herzens und reich im Geiste! Verkehre nicht mit denen, die wandeln auf dem Wege des Todes! [...] Erhebe dich nicht selbst, denke demĂŒtig in jeglicher Hinsicht, schreibe dir selbst keine Ehre zu! Fasse keinen bösen Anschlag wider deinen NĂ€chsten! [...] Schau nicht auf die Person, wenn du jemand wegen einen Fehltritt zurechtweisest! Sei milde, ruhig, zittere vor den Worten, die du gehört hast! Deinem Bruder trage Böses nicht nach!

Sei nicht geteilter Meinung, ob es (= die Verheißungen) sich erfĂŒllen werde oder nicht! „Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen“! Liebe deinen NĂ€chsten mehr als deine eigene Seele! Töte das Kind nicht durch Abtreibung, noch töte das Neugeborene! [...] Was dir ĂŒbles zustĂ¶ĂŸt, das nimm als gut an und wisse, dass ohne Gott nichts geschieht!

Von allem sollst du deinem NĂ€chsten teilen und nicht sagen, es sei dein eigen! Wenn ihr nĂ€mlich die unvergĂ€nglichen GĂŒter gemeinsam habt, um wieviel mehr die vergĂ€nglichen? [...] Das Böse hasse in Ewigkeit! Urteile gerecht! Rufe keine Spaltungen hervor, sondern stifte Frieden, indem du Streitende versöhnst! Bekenne deine SĂŒnden! Schreite nicht zum Gebete mit einem schlechten Gewissen!



 
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