«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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20. Sonntag im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Beda Venerabilis (um 673-735), Mönch und Kirchenlehrer
Homilie ĂŒber die Evangelien, I, 22

„Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen“

Das Evangelium stellt uns den großen Glauben, die Geduld, die Ausdauer und die Demut der KanaanĂ€erin vor Augen [...] Diese Frau war mit einer wahrhaft seltenen Geduld ausgestattet. Auf ihre erste Bitte hin antwortet der Herr mit keinem Wort. Allem zum Trotz, weit davon entfernt, mit dem Bitten aufzuhören, erbittet sie mit nur noch grĂ¶ĂŸerer Zudringlichkeit die Hilfe seiner GĂŒte [...] Wenn er die Glut unseres Glaubens und die Eindringlichkeit unseres Durchhaltevermögens im Gebet sieht, wird sich der Herr letztendlich unser erbarmen und uns gewĂ€hren, um was wir bitten.

Die Tochter der KanaanĂ€erin wurde „von einem DĂ€mon gequĂ€lt“. Wenn wir einmal die schlechten Umtriebe unserer Gedanken hinausgeworfen und uns aus der Verstrickung in unsere SĂŒnden gelöst haben, wird die Aufrichtigkeit des Geistes wiederkehren, ebenso die FĂ€higkeit, richtig zu handeln [...] Wenn wir nach dem Beispiel der KanaanĂ€erin im Gebet verharren mit einer unerschĂŒtterlichen Festigkeit, wird die Gnade unseres Schöpfers bei uns bleiben; sie wird in uns alle Fehler korrigieren, sie wird alles, was unrein ist, heiligen, sie wird unsere Umtriebigkeit befrieden. Denn der Herr ist treu und gerecht. Er wird uns unsere SĂŒnden verzeihen und uns reinigen von jeder Befleckung, wenn wir zu ihm rufen mit der aufmerksamen Stimme unseres Herzens.




 
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