«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Gedenktag der Hl. Marta von Betanien
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt Nr. 103,1,2; PL 38,613

„Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf“

Marta und Maria waren zwei Schwestern, die nicht nur gleichen GeblĂŒts waren, sondern auch von gleicher Frömmigkeit. Beide waren sie dem Herrn verbunden und stellten sich wĂ€hrend seines irdischen Lebens in seinen Dienst. Marta nahm in so auf, wie man einen Reisenden aufzunehmen pflegt. Und doch war sie eine Dienerin, die ihren Herrn aufnimmt, eine Kranke, die ihren Retter, ein Geschöpf, das seinen Schöpfer aufnimmt [...] Der Herr hatte wirklich die Gestalt eines Knechtes annehmen wollen, um von Dienern ernĂ€hrt werden zu können [...]

Nun also wird der Herr wie ein Gast empfangen. „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden“ (Joh 1,11−12). Die so angenommenen Diener wurden zu seinen BrĂŒdern, die so befreiten Gefangenen wurden zu seinen Miterben. Keiner von euch darf aber sagen: Selig, die die Chance hatten, Christus in ihrem Haus aufzunehmen! BekĂŒmmere dich doch nicht, klage nicht, dass du zu einer Zeit geboren bist, wo du den Herrn nicht mehr leibhaftig sehen kannst. Er hat dir nicht sein Wohlwollen entzogen, hat er doch gesagt: „Was ihr fĂŒr einen meiner geringsten BrĂŒder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).



 
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