«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Was ist das Evangelium?  

Das Wort Evangelium stammt aus dem Griechischen und bedeutet "frohe Botschaft". Es bildet den Hauptteil des Neuen Testaments in der Bibel und schildert das Leben und die Lehre Jesu Christi, berichtet durch die Evangelisten MatthÀus, Markus, Lukas und Johannes.  

Eine Person, die sehr gut die Bedeutung der Hl. Schrift fĂŒr den Menschen erkannt und in Worten gefasst hat, ist Madeleine Debrel. Lassen wir sie selbst sprechen:

Das Evangelium ist das Buch des Lebens des Herrn und ist da, um das Buch unseres Lebens zu werden.
Es ist nicht da, um verstanden, sondern um, wie eine Schwelle zum Geheimnis, angenÀhert zu werden.
Es ist nicht da, um gelesen, sondern um in uns aufgenommen zu werden.
Jedes seiner Worte ist Geist und Leben. Bebend und frei warten sie nur auf die Begierde unserer Seele, um in sie einzuströmen. Selber lebendig, sind sie wie der ursprĂŒngliche Sauerteig, der unseren Teig angreifen und heben will in der Art eines neuen Lebens.

Die Worte der menschlichen BĂŒcher werden verstanden und geistig erwogen.
Die Worte des Evangeliums werden erlitten und ausgehalten.
Wir verarbeiten die Worte der BĂŒcher in uns, die Worte des Evangeliums durchwalken uns, verĂ€ndern uns, bis sie uns gleichsam in sich einverleiben.
Die Worte des Evangeliums sind wundertĂ€tig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine ĂŒberwĂ€ltigende Kraft, die damals heilte, reinigte, auferweckte, falls einer Ihm gegenĂŒberstand wie der GelĂ€hmte oder Hauptmann, bereit, unverzĂŒglich im vollen Gehorsam zu handeln.

Im Evangelium Jesu gibt es Stellen, die beinah völlig geheimnisvoll bleiben. Wir wissen nicht, wie ihnen Eingang verschaffen in unserem Leben. Andere hinwieder sind unerbittlich klar.
Nur kindliche Treue zu dem von uns Begriffenen wird uns zum VerstĂ€ndnis dessen fĂŒhren, was geheimnisvoll bleibt.
Sind wir auch berufen zu vereinfachen, was uns kompliziert scheint, so doch niemals, zu komplizieren, was einfach ist.
Wenn Jesus uns sagt: „Fordere nicht zurĂŒck, was du geliehen hast“ – oder: „Ja, ja, nein, nein, alles ĂŒbrige ist vom Argen“, dann ist nichts als Gehorsam verlangt... RĂ€sonieren wird uns nicht weiterhelfen.

Hilfe wird uns nur, wenn wir das Wort im Warmen unseres Glaubens und Hoffens tragen, das Wort, dem wir gehorchen wollen, „hegen“. Dann wird sich zwischen Ihm und unserem Willen eine Art LebensbĂŒndnis herstellen.

Wenn wir unser Evangelium in HĂ€nden halten, sollten wir bedenken, dass das Wort darin wohnt, das in uns Fleisch werden will, uns ergreifen möchte, damit wir – sein Herz auf das unsere gepfropft, sein Geist dem unseren eingesenkt – an einem neuen Ort, zu einer neuen Zeit, in einer neuen menschlichen Umgebung sein Leben aufs neue beginnen.

Wer sich dergestalt in das Evangelium vertieft, verzichtet auf das eigene Leben, um ein Schicksal zu empfangen, das Christus zu seiner alleinigen Form hat.

Madleine Debrele


Kleine Anleitung zur Betrachtung eines Evangeliumstextes

Bitte zuerst den Heiligen Geist, dich zu erleuchten, damit du erkennst und verstehst, was dir Gott in seinem Wort sagen will.
Dann liest du den Text langsam und aufmerksam, so als hĂ€ttest du ihn noch nie gehört. Vielleicht sogar zweimal. Wenn dich ein Wort oder ein Satz berĂŒhrt, halte ein wenig inne und lass dieses Wort auf dich wirken. Bleibe bei dem, was dich besonders angesprochen hat und halte Gott dein Herz empfangsbereit hin: „Herr, was willst DU MIR HEUTE - in meiner augenblicklichen Situation - DAMIT sagen?“ Lass dir Zeit – und lass Gott Zeit, in der Stille zu dir zu sprechen, von Herz zu Herz.

Bibelteilen in sieben Schritten

Das Bibelteilen ist das gemeinsame Lesen und Betrachten der Bibeltexte in einer Gruppe. Das Wort Gottes, das gelesen wird, ist ein wirkendes Wort. Durch das Lesen der Heiligen Schrift spricht Gott zu mir, wirkt Gott in mir, heilt mich Gott, erleuchtet Gott mein Leben und meinen Lebensweg - ganz persönlich, da wo ich stehe und konkret. Es kann helfen die Texte in Gemeinschaft zu lesen und sich in Gemeinschaft vom Heiligen Geist fĂŒhren zu lassen, um die wertvollen Perlen die Gott mir durch Sein Wort hier und jetzt schenken möchte, zu entdecken. In Gruppe kann es hilfreich in folgender Reihenfolge vorzugehen:

1. Wir laden den Herrn zu uns ein (frei gesprochenes Gebet).
2. Wir lesen den Text. Alle schlagen die Schriftstelle auf; erst dann wird eine/r aus der Gruppe eingeladen, den Text vorzulesen.
3. Wir lassen uns von einem Wort, einem Satz treffen bzw. suchen Worte oder SĂ€tze heraus, die uns wichtig sind und sprechen sie laut aus (selbst wenn mehrere das selbe Wort fĂŒr sich gefunden haben). Der Text wird noch einmal gelesen.
4. Wir lassen Gott in der Stille zu uns sprechen und nehmen uns dafĂŒr 10 bis 15 Minuten Zeit. Was sagt mir dieses Wort fĂŒr mein Leben, fĂŒr heute, in meine Situation hinein?
5. Wir teilen einander mit, was wir in unseren Herzen vernommen haben. Jede darf ihre Gedanken in die Mitte stellen, ohne Diskussion
6. Wir beten ganz spontan. Jede/r ist dazu eingeladen
7. Wir schließen mit einem gemeinsamen Gebet oder Lied, am besten eines das alle auswendig können.


Welche Version des Evangeliums bieten wir an?

FĂŒr die tĂ€glich von uns verschickten AuszĂŒge des Evangeliums und der anderen Bibeltexte haben wir, fĂŒr die deutsprachige Version des Evangeliums Tag fĂŒr Tag, die "EinheitsĂŒbersetzung" gewĂ€hlt, die nach dem II. Vatikanischen Konzil gemeinsam von katholischen und evangelischen Theologen zusammengestellt wurde. Diese Übersetzung ist auch diejenige, die in der Liturgie der Kirche verwendet wird.

Was ist der liturgische Kalender der Kirche?

Der liturgische Kalender der Kirche ist die Aufteilung des Jahres ausgehend vom Osterfest.

Die katholische Kirche weist jedem Tag einen Auszug des Evangeliums zu, um ĂŒber die Zeitspanne eines Jahres hinweg dem Leben Christi zu folgen. Entsprechend sind fĂŒr jeden Tag Lesungen aus dem Alten Testament oder dem neuen Testament (außerhalb der Evangelien) bestimmt. Der Tagespsalm ist ein Auszug aus den Psalmen im Alten Testament.

Jedem Tag im Kirchenjahr hat die katholische Kirche zudem "Tagesheilige" zugeteilt. Der Heiligen wird in der Regel an ihrem Todestag gedacht, ihrem "himmlischen Geburtstag", da an diesem Tag der Mensch die irdische Welt verlÀsst und, bei einem ganz auf Gott ausgerichteten Leben, seine Geburtsstunde im Himmel feiert.

Durch den liturgischen Kalender, der bis auf regionale Besonderheiten fĂŒr die katholische Kirche auf der ganzen Welt gilt, können sich die GlĂ€ubigen tĂ€glich durch gemeinsame Zeiten des Gebetes und durch die gleichen Texte und Betrachtungen, in die große Gemeinschaft der Weltkirche einfĂŒgen.

Warum habe ich ein anderes Evangelium in der Hl. Messe gehört, als „Evangelium Tag fĂŒr Tag“ es in der tĂ€glichen Email oder im Internet anbietet?

Evangelium Tag fĂŒr Tag richtet sich nach dem liturgischen Kalender der Katholischen Kirche. GrundsĂ€tzlich wird auf der ganzen Welt die gleichen Angaben fĂŒr das Evangelium und die Lesungen vorgegeben. Die Angaben werden durch jede Diözese im sogenannten „Direktorium“ veröffentlicht.

An vielen Tagen gibt die Kirche den Priestern die Möglichkeit der Auswahl der Messe, die zelebriert werden soll. Man spricht von der „Messe des Tages“, der „Messe vom Fest bzw. Gedenktag“ oder einer „Votivmesse“, die eine Messe zu einem besonderen Anlaß bezeichnet...
Da wir bei „Evangelium Tag fĂŒr Tag“ nicht alle Textmöglichkeiten aufzeigen können, haben wir bestimmt grundsĂ€tzlich die Messe „vom Tag“ zu nehmen.
Erstens sind die Texte in allen Sprachversionen meistens ĂŒbereinstimmend, da die Angaben fĂŒr die Messe „vom Tag“ auf der ganzen Welt grundsĂ€tzlich die gleichen sind. Zweitens hat die Textauswahl der Messe „vom Tag“ die Besonderheit, das sie meistens auf die Texte vom Vortag aufbaut und so ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum ein Evangelium fast in seiner Gesamtheit fortlaufend gelesen werden kann.

Zwar gehen die Texte dadurch weniger z.B. auf die Feierlichkeiten vom Tag (z.B. bei dem  Gedenktag der Hl. Schutzengel oder Hl. Therese von Lisieux), dafĂŒr ist ein kontinuierliches Lesen der Heiligen Schrift mit „Evangelium Tag fĂŒr Tag“ möglich.

Desweiteren liegt ein Grund, dass es gelegentlich zu unterschiedlichen Texten bei „Evangelium Tag fĂŒr Tag“ im Vergleich zu den Texten, die in der Hl. Messe gehört werden darin, dass jede Diözese ihr eigenes Direktorium hat. Dazu siehe bitte die ErlĂ€uterungen im nĂ€chsten Punkt.

Einige Informationen zu den "Kommentaren".

Die "Kommentare", die wir zu den jeweiligen Evangelien zur VerfĂŒgung stellen, sollen helfen den Bibeltext besser zu verstehen, einen Zugang zum Evangelium zu bekommen und/oder einen Gedanken aus dem Evangelium zu vertiefen. Es kann mit dem Bibeltext - dem Wort Gottes - helfen ins GesprĂ€ch zu kommen mit Gott: das Gebet.

Die Kommentare stammen von KirchenvÀtern, Kirchenlehrer, Heiligen, Seligen, PÀpsten und aus Kirchendokumenten. Somit ist gewÀhrt, dass die Texte keine persönliche Meinungen des Verfassers sind, sondern wirklich anerkannte Gedanken der katholischen Kirche. Entsprechend der Zeit in der der Verfasser gelebt hat, sind die Texte in ihrer Sprache und in ihrem Kontext zu lesen. Zudem spricht nicht jeder Text jeden Leser in der gleichen Art und Weise an. So vielfÀltig die Leser sind, so vielfÀltig sollen auch die ausgewÀhlten Kommentare sein.

Wir laden Sie ein, die Kommentare nicht als wissenschaftliche Abhandlung oder als Lehrbuchinhalt zu lesen, sondern als Impulsgeber. Selbst wenn ein Text uns mal nicht entsprechen sollte, kann dieser Text verbunden mit dem Wort Gottes und dem Heiligen Geist etwas in uns bewirken. Auf den daraus entstehenden Austausch mit dem Herrn im Gebet kommt es an. Wir laden Sie ebenfalls ein zu versuchen - sollte ein Kommentar von der Sprache her fĂŒr unsere Zeit nicht ganz zugĂ€nglich sein - hinter der Sprache den Gedanken des Verfassers zu erfassen. Oft sind diese Gedanken fĂŒr unsere Zeit genauso aktuell wie fĂŒr die Menschen der ersten Jahrhunderte der Kirche.

Viele der Texte werden von uns ĂŒbersetzt. Dabei verwenden wir die grĂ¶ĂŸtmögliche Sorgfalt die Texte so genau wie möglich zu ĂŒbersetzen. Gerade weil die Texte kein wissenschaftliches Ziel haben, bemĂŒhen wir uns allerdings auch die Texte - im Rahmen der korrekten Übersetzung - möglichst so zu ĂŒbersetzen, dass sie wirklich als Grundlage einer Betrachtung oder eines Gebetes gelesen werden können. Sind verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten geben, wĂ€hlen wir somit diejenige, die am besten den Gedanken des Verfassers vermittelt, eventuell auf die wissenschaftliche Genauigkeit der Übersetzung Kompromisse eingehend. Somit können unsere Texte nicht als Grundlage fĂŒr wissenschaftliche Arbeiten dienen.

Warum ist das Evangelium das „Evangelium Tag fĂŒr Tag“ in der tĂ€glichen Email oder im Internet anbietet in der deutschen Version nicht immer gleich mit den anderen Sprachversionen?

Evangelium Tag fĂŒr Tag richtet sich nach dem liturgischen Kalender der Katholischen Kirche. GrundsĂ€tzlich wird auf der ganzen Welt die gleichen Angaben fĂŒr das Evangelium und die Lesungen vorgegeben. Die Angaben werden durch jede Diözese im sogenannten „Direktorium“ veröffentlicht.

Jede Diözese (auch innerhalb eines Landes oder Sprachraumes) kann dabei RĂŒcksicht auf regionale Traditionen, Feiertage und besonders wichtige regionale Heilige nehmen und Abweichungen zu dem allgemeinen Kalender der Katholischen Kirche vorgeben.
So ist zum Beispiel Drei König – Erscheinung des Herrn im deutschsprachigen Raum immer am 6. Januar. In vielen anderen LĂ€ndern wird dieses Hochfest am Sonntag vor oder nach dem 6 Januar gefeiert. Im Deutschsprachigen Raum gibt es einen Ostermontag, den es in vielen anderen Sprachgebiete so nicht gibt. Die Patrona Bavaria wird in Bayern und damit in den entsprechenden Bayrischen Diözesen am 1. Mai gefeiert. In den anderen Diözesen in Deutschland und weltweit spielt dieser Feiertag keine besondere Rolle. Dementsprechend wird abhĂ€ngig von den jeweiligen Besonderheiten der Direktorien der Diözesen fĂŒr machen Tage ein anderes Evangelium bzw. andere Lesungen vorgegeben.

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Kann ich mich bei "Evangelium Tag fĂŒr Tag" ehrenamtlich engagieren?

Danke fĂŒr Ihre Interesse ehrenamtlich im Dienst "Evangelium Tag fĂŒr Tag" mitzuwirken. Es ist auf jeden Fall eine Möglichkeit seinen Beitrag zu leisten zur VerkĂŒndigung der Frohen Botschaft. "Evangelium Tag fĂŒr Tag" ist ein Dienst, der lediglich von Spenden finanziert wird und auf das Engagement von ehrenamtlichen Mitarbeitern angewiesen ist. Die möglichen Aufgaben sind sehr verschieden. Es sind vor allem Arbeiten am Computer und wĂŒrde lediglich ein paar Stunden pro Monaten beanspruchen.
Speziell suchen wir noch jemand, der Französisch lesen und verstehen kann. Auch brauchen wir etwas UnterstĂŒtzung den Dienst "Evangelium Tag fĂŒr Tag" bekannter zu machen, im Internet, in den Pfarreien, in Zeitschriften...

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