«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68



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Samstag der 21. Woche im Jahreskreis

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Kommentar zum heutigen Evangelium : Paulinus von Nola
„Und was hast du, das du nicht empfangen hĂ€ttest?“ (1 Kor 4,7)

Evangelium nach MatthÀus 25,14-30.
In jener Zeit erzĂ€hlte Jesus seinen JĂŒngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an.
Dem einen gab er fĂŒnf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen FĂ€higkeiten. Dann reiste er ab.
Sofort begann der Diener, der fĂŒnf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fĂŒnf dazu.
Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu.
Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn.
Nach langer Zeit kehrte der Herr zurĂŒck, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen.
Da kam der, der die fĂŒnf Talente erhalten hatte, brachte fĂŒnf weitere und sagte: Herr, fĂŒnf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fĂŒnf dazugewonnen.
Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tĂŒchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe ĂŒbertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen.
Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tĂŒchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe ĂŒbertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesÀt hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;
weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder.
Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesÀt habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe.
HĂ€ttest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hĂ€tte ich es bei meiner RĂŒckkehr mit Zinsen zurĂŒckerhalten.
Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat!
Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die Ă€ußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den ZĂ€hnen knirschen.


 
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