┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Mittwoch der 33. Woche im Jahreskreis

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Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Bernhard
Ein wahrlich kostbarer Handel

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 19,11-28.
In jener Zeit┬ámeinten die Menschen, weil Jesus schon nahe bei Jerusalem war, das Reich Gottes werde sofort erscheinen. Daher erz├Ąhlte er ihnen ein weiteres Gleichnis.
Er sagte: Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die K├Ânigsw├╝rde zu erlangen und dann zur├╝ckzukehren.
Er rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie Geld im Wert von zehn Minen und sagte: Macht Gesch├Ąfte damit, bis ich wiederkomme.
Da ihn aber die Einwohner seines Landes hassten, schickten sie eine Gesandtschaft hinter ihm her und lie├čen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser Mann unser K├Ânig wird.
Dennoch wurde er als K├Ânig eingesetzt. Nach seiner R├╝ckkehr lie├č er die Diener, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte sehen, welchen Gewinn jeder bei seinen Gesch├Ąften erzielt hatte.
Der erste kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine zehn Minen erwirtschaftet.
Da sagte der K├Ânig zu ihm: Sehr gut, du bist ein t├╝chtiger Diener. Weil du im Kleinsten zuverl├Ąssig warst, sollst du Herr ├╝ber zehn St├Ądte werden.
Der zweite kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine f├╝nf Minen erwirtschaftet.
Zu ihm sagte der K├Ânig: Du sollst ├╝ber f├╝nf St├Ądte herrschen.
Nun kam ein anderer und sagte: Herr, hier hast du dein Geld zur├╝ck. Ich habe es in ein Tuch eingebunden und aufbewahrt;
denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist: Du hebst ab, was du nicht eingezahlt hast, und erntest, was du nicht ges├Ąt hast.
Der K├Ânig antwortete: Aufgrund deiner eigenen Worte spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht ges├Ąt habe?
Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann h├Ątte ich es bei der R├╝ckkehr mit Zinsen abheben k├Ânnen.
Und zu den anderen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die zehn Minen hat.
Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn.
Da erwiderte er: Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr K├Ânig werde - bringt sie her, und macht sie vor meinen Augen nieder!
Nach dieser Rede zog Jesus weiter und ging nach Jerusalem hinauf.



Auszug aus der liturgischen ├ťbersetzung der Bibel


 
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